Bloomberg: JPMorgan Chase erwägt die Eröffnung von Kryptowährungshandelsdiensten für institutionelle Kunden, die Wall Street setzt weiterhin Kryptowährungen ein
Laut einem Bericht von Bloomberg heute (22.) prüft JPMorgan Chase die Bereitstellung von Kryptowährungshandelsdiensten für seine institutionellen Kunden.
(Vorläufige Zusammenfassung: Michael Saylor: JPMorgan Chase, Citi, New York Mellon, Wells Fargo und andere große Banken haben begonnen, „Bitcoin-Hypothekendarlehen“ zu vergeben)
(Hintergrundbeilage: WSJ: JPMorgan Chase hat den ersten tokenisierten Geldmarktfonds „MONY“ aufgelegt, um eine schnellere Abwicklung von Vermögenswerten über die Blockchain zu ermöglichen)
Laut einem heutigen Bericht von „Bloomberg“. (22.) Der US-Finanzriese JPMorgan Chase (JPMorgan) Chase erwägt, seinen institutionellen Kunden Kryptowährungshandelsdienstleistungen anzubieten. Der Plan befinde sich nach Angaben von mit der Angelegenheit vertrauten Personen noch in der Prüfungsphase. JPMorgan Chase plant, die damit verbundenen Vermögenswerte über eine Drittverwahrstelle (statt über eine Selbstverwahrung) zu verwalten, um potenzielle regulatorische Risiken und betriebliche Probleme zu vermeiden.
JPMorgan Chase versucht, seinen Einfluss auf dem Kryptowährungsmarkt auszubauen
Informierte Quellen wiesen außerdem darauf hin, dass JPMorgan Chase prüft, welche spezifischen Produkte und Dienstleistungen seine Marktabteilung anbieten kann, um seinen Einfluss auf dem Kryptowährungsbereich auszubauen. Dies kann sowohl den Spothandel als auch den Derivatehandel umfassen. Die Weiterentwicklung konkreter Pläne wird jedoch davon abhängen, ob die Kundennachfrage stark genug ist, eine umfassende Bewertung von Risiken und Chancen vorliegt und ob dies aus regulatorischer Sicht machbar ist.
JPMorgan Chase baut den Kryptomarkt weiterhin aus
Es ist erwähnenswert, dass diese Entwicklung die schrittweise Vertiefung von JPMorgan Chases Ausrichtung im Kryptobereich im Laufe des Jahres 2025 fortsetzt, einschließlich der Möglichkeit, institutionellen Kunden die Verwendung von Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) als Kreditsicherheit zu ermöglichen, der Einführung des Einzahlungs-Tokens JPM Coin (JPMD) und der Durchführung der On-Chain-Abwicklung über die Blockchain-Plattform Kinexys.
Darüber hinaus hat Jamie Dimon, CEO von JPMorgan, Kryptowährungen wie Bitcoin in der Vergangenheit schon lange kritisiert und sie als „Betrug“ oder als mangelnden Wert bezeichnet. Allerdings hat sich seine Einstellung in den letzten Jahren geändert: Er hat begonnen, den praktischen Nutzen der Blockchain-Technologie und Stable Coins anzuerkennen und betont, dass diese Technologien die Transaktionseffizienz und den Kundenservice verbessern können.
Insgesamt spiegelt dieser Schritt wider, dass traditionelle Finanzinstitute Krypto-Assets mit einer vorsichtigen, aber positiven Haltung gegenüberstehen. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass dies nicht nur eine Reaktion auf die Nachfrage der Kunden ist, sondern auch auf Wettbewerbsdruck und regulatorische Lockerungen zurückzuführen ist. Wenn der Plan reibungslos verläuft, wird er die Integration der Wall Street und des Kryptowährungs-Ökosystems weiter beschleunigen.