Die größte Option in der Geschichte von Bitcoin läuft bald aus! Glassnode: Der Markt preist immer noch Abwärtsrisiken ein und die Neujahrsvolatilität von BTC könnte ausbrechen
Die größte Bitcoin-Option der Geschichte läuft bald aus. Glassnode, eine On-Chain-Datenanalyseagentur, wies darauf hin, dass der Markt immer noch eine niedrige Volatilität und eine defensive Struktur aufweist und die kurzfristigen Preistrends weiterhin begrenzt sein könnten.
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Inhalt dieses Artikels
On-Chain-Datenanalyseagentur Glassnode gestern (19.) am Glassnode geht davon aus, dass dieser Optionsablauf nicht nur die Marktposition zurücksetzen wird, sondern auch zu einem wichtigen Wendepunkt werden könnte, der sich auf das spätere Preisverhalten auswirkt.
Die größten $BTC-Optionen laufen ab und der Spot bleibt immer noch in seinem aktuellen Bereich. In diesem Thread geht es um die Positionierungs- und Volatilitätssignale des Ereignisses und darum, warum dieser Ablauf als nächstes für das Preisverhalten von Bedeutung sein könnte. pic.twitter.com/lRtj6c3SxX
– glassnode (@glassnode) 19. Dezember 2025
Der Markt preist weiterhin Abwärtsrisiken ein
Die Analyse von Glassnode ergab, dass die Teilnahme am Bitcoin-Optionsmarkt im vergangenen Monat deutlich abgenommen hat. Insgesamt sind die Kapitalströme geringer geworden, was darauf hindeutet, dass das Vertrauen des Marktes in die kurzfristige Aufwärtserzählung schwächer wird. Der Wunsch der Anleger nach Absicherung gegen Abwärtsrisiken besteht jedoch weiterhin, und die Nachfrage nach Put-Optionen ist nicht verschwunden.
Aus Volatilitätssicht nimmt die implizite Volatilität (IV) über alle Verfallszeiten hinweg gleichzeitig ab. Dies bedeutet, dass die Nachfrage des Marktes nach kurzfristiger Absicherung und Hebelung nach oben abnimmt, und es wird erwartet, dass die Bitcoin-Preisentwicklung in einem relativ kontrollierten Bereich bleiben wird. Die aktuelle implizite Volatilität am Geld (ATM) beträgt etwa 44 % und ist damit um mehr als 10 Volatilitätsprozentpunkte gegenüber dem jüngsten Höchststand gesunken, was darauf hindeutet, dass die Marktstimmung konservativer wird.
In Bezug auf strukturelle Indikatoren wies Glassnode darauf hin, dass die 25-Tage-Skewness (Skew) weiterhin im positiven Bereich liegt, der von Puts dominiert wird, was bedeutet, dass die Preise für Puts immer noch höher sind als die für Calls und der Markt weiterhin Abwärtsrisiken einpreist. Eine solche Schiefestruktur tritt normalerweise nicht in einem Umfeld auf, bevor der Preis kurz davor steht, „sauber durchzubrechen“.
Der Optionshandel ist immer noch auf defensive Geschäfte ausgerichtet
Darüber hinaus sind Arbitrage- und Verkaufsvolatilitätsstrategien immer noch Mainstream auf dem Markt. Glassnode sagte, dass die 1-wöchige Volatilitätsrisikoprämie seit der letzten Sitzung der Federal Reserve (FOMC) weiterhin positiv sei, was bedeutet, dass vor dem Hintergrund der Konvergenz der impliziten Volatilität vor Jahresende die Strategie, Volatilität zu verkaufen, um Zinssätze zu erzielen (Carry), immer noch attraktiv ist und auch dazu beitragen kann, tatsächliche Preisschwankungen zu unterdrücken.
Aus Sicht des Kapitalflusses ist der Optionshandel diese Woche immer noch auf defensive Geschäfte ausgerichtet, wobei der Anteil der Put-Zuflüsse höher ist als der der Calls, auch wenn das gesamte Handelsvolumen nicht überragend ist. Glassnode wies darauf hin, dass die aktuelle Positionsstruktur der Market Maker auf „Multi-Gamma“ ausgerichtet ist und durch dynamische Absicherung angepasst wird, wenn sich die Preise ändern. Dieser Mechanismus kann kurzfristige Schwankungen am Spotmarkt noch vor Jahresende weiter unterdrücken.
Es wird erwartet, dass die Marktvolatilität im neuen Jahr wieder zunehmen
Abschließend kam Glassnode zu dem Schluss, dass mit dem schnellen Wachstum des Bitcoin-Optionsmarktes im vergangenen Jahr die Auswirkungen des Optionsablaufs und der Absicherungsmechanismen auf die Preise immer wichtiger geworden sind. Dieses rekordverdächtige Ablaufereignis wird die Marktpositionen und Market-Maker-Exposure-Strukturen umfassend zurücksetzen. Nach Abschluss der Positionsanpassung wird erwartet, dass sich die Marktvolatilität im neuen Jahr erneut erhöht.