OTC-Überfall auf Kryptowährung in Hongkong „1 Milliarde Yen in 30 Sekunden bewegt“, die Polizei verhaftete 15 Personen, darunter den Mastermind, und das gestohlene Geld wurde noch nicht gefunden
Beim Transport von 1 Milliarde Yen zu einem OTC-Geschäft in Sheung Wan, Hongkong, kam es zu einem Raubüberfall in Höhe von 1 Milliarde Yen, was die Gefahren verdeutlicht, die durch den Bedarf an „Personal zum Transport von Bargeld“ für physische, persönliche Kryptowährungstransaktionen entstehen.
(Vorläufige Zusammenfassung: Die Hongkonger Compliance-Börse HashKey Holdings ist offiziell an der Hongkonger Börse notiert)
(Hintergrundergänzung: CARF-Analyse des Hong Kong Crypto Asset Reporting Framework: Welche Auswirkungen wird es auf Börsen, Anleger und Depotbanken haben?)
Am Morgen des 18. Dezember ereignete sich vor dem New Era Plaza an der Adresse 181 ein schockierender Fall eines Raubüberfalls in Höhe von 1 Milliarde Yen Queen's Road Central, Sheung Wan, Hongkong, in einer halben Minute. Zwei Mitarbeiter eines japanischen Unternehmens, das in den Bereichen Kryptowährung und Luxusgüter tätig ist, trugen vier Koffer mit 1 Milliarde Yen in bar (ca. 50 Millionen HK$) und planten, eine nahegelegene OTC-Börse für Kryptowährungen zu finden, um diese in Hongkong-Dollar und virtuelle Währungen umzutauschen.
Unterwegs fingen ihn drei maskierte, mit Rindermessern bewaffnete Gangster ab, stahlen innerhalb von 30 Sekunden vier Kisten Bargeld und flüchteten dann in mehreren Rettungsfahrzeugen.
Die Polizei nahm innerhalb von fünf Tagen 15 Personen fest, das Bargeld wurde jedoch nicht zurückgefordert.
Nach dem Vorfall startete die Hongkonger Polizei eine bezirksübergreifende Verfolgungsjagd und fand das erste verlassene Sieben-Personen-Auto in der Sok Hang Street in Sheung Wan. Anschließend identifizierte sie die beteiligten Personen anhand von Straßenfotos und elektronischen Fußabdrücken.
Am frühen Morgen des 23. Dezember hatte die Polizei 15 Einwohner Hongkongs (11 Männer und 4 Frauen) im Alter von 20 bis 69 Jahren festgenommen, von denen einige angeblich mit lokalen Triaden verwandt waren.
Laut HK01-Berichten wurden sieben Personen wegen „Verschwörung zum Raub“ angeklagt und erschienen vor Gericht, während die übrigen bis zur Untersuchung vorübergehend auf Kaution sitzen. Die Ermittler sagten, der Verschwörer sei vermutlich festgenommen worden, der Verbleib der 1 Milliarde Yen sei jedoch noch unbekannt.
Der Umtausch großer Mengen OTC-Bargeld ist gefährlich geworden
Dieser Fall löste umfangreiche Diskussionen im Web3-Kreis aus, wobei der Fokus auf den strukturellen Gründen lag, warum „Offline Over-the-Counter (OTC)“ zu einem notwendigen Prozess geworden ist. Im Jahr 2025 werden die Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche in verschiedenen Ländern immer strenger, und Hongkongs konforme Banken mit Verschlüsselungsdiensten werden weiterhin hohe Schwellenwerte für die Eröffnung von Konten in der Verschlüsselungsbranche einführen.
Dieses Modell gliedert sich im Allgemeinen in die zunächst physische Barabwicklung und anschließende Überweisung der entsprechenden stabilen Währung durch den OTC-Vermittler sofort an die vorgesehene Wallet. Der erste Schritt beruht jedoch ausschließlich auf Arbeitskräften für den Bargeldtransport, und die Risiken konzentrieren sich auf „physische Schwachstellen“ wie Kreuzungen, Parkplätze und Aufzüge. Vor allem große Bargeldbeträge werden von Banden leicht angelockt.
Nach dem Vorfall gab es Gerüchte, dass viele OTC-Vermittler in Hongkong damit begannen, ihre Prozesse zu stärken, indem sie beispielsweise Peer-to-Peer-Transaktionen in Banktresoren abschlossen, bilaterale Blockchain-Transfers als Sicherheit verlangten oder Sicherheitsteams anheuerten, um sie zu begleiten. Solange jedoch weiterhin Bargeld auf der Straße erscheinen muss, wird es schwierig sein, physische Bedrohungen vollständig zu beseitigen.