Die Abflüsse von Bitcoin-ETF-Fonds wurden übertrieben und reichen derzeit nicht aus, um zukünftige Trends zu beurteilen.
Die Finanzierungsdaten für Bitcoin-ETFs zeigen einen starken Kontrast. Obwohl die Schlagzeilenpartei die bevorstehende Verkaufswelle übertreibt, zeigen die Kerndaten, dass es sich eher um eine technische Anpassung als um einen langfristigen Rückgang handelt. Nur 2,5 % des verwalteten Vermögens von ETFs, die auf Bitcoin lauten, sind abgeflossen, was einen sehr kleinen Anteil der Gesamtfondsgröße ausmacht.
(Vorherige Zusammenfassung: Fidelity-Analysten: Bitcoin wird 2026 ein „brachliegendes Jahr“ sein, mit einer Unterstützungsspanne von 65.000 bis 75.000 US-Dollar)
(Hintergrundergänzung: Marktanteil fiel von 80 % auf 20 %, was ist mit Hyperliquid passiert? )
Die Finanzierungsdaten für Bitcoin-ETFs zeigten einen starken Kontrast, wobei einige Schlagzeilen übertrieben waren die bevorstehende Verkaufswelle, aber die Kerndaten zeigten, dass es sich eher um eine technische Anpassung als um einen langfristigen Rückgang handelte.
Obwohl sich der aktuelle Markt in einer Phase zyklischer Belastungen befindet, in der Anleger unrealisierte Verluste von etwa 100 Milliarden US-Dollar erleiden, Bergleute ihre Rechenleistung reduzieren und die Aktienkurse von Finanzunternehmen unter den Buchwert von Bitcoin fallen, zeigt der ETF-Markt kein Weltuntergangsszenario.
Checkonchain-Daten zeigen, dass, obwohl 60 % der ETF-Fondszuflüsse während der Preiserhöhungsphase erfolgten, nur 2,5 % (ca. 4,5 Milliarden US-Dollar) des auf Bitcoin lautenden ETF-Vermögensverwaltungsvolumens abflossen, was einen sehr kleinen Anteil des gesamten Fondsmarkts ausmacht.
Der Schlüssel liegt darin, dass diese Abflüsse mit einem Rückgang des offenen Interesses an CME-Futures und IBIT-Optionen einhergehen, was bestätigt, dass es sich eher um eine strukturelle Auflösung von Basis- oder Volatilitätsgeschäften als um einen Zusammenbruch des Marktvertrauens handelt.
Letzte Woche zeigten die Kapitalströme wechselseitige Schwankungen, wobei die Nettoströme zwischen Zu- und Abflüssen schwankten. Es gab keine Anzeichen dafür, dass die Läufe an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen zurückgegangen waren. Die Schwankungen des Handelsvolumens gingen weiter zurück, wobei es sich im Wesentlichen eher um eine Positionsanpassung als um einen Rückzug handelte. Auch die Bitcoin-Preise schwankten im gleichen Zeitraum in beide Richtungen, was darauf hindeutet, dass die ETF-Kapitalströme nicht der dominierende Faktor sind.
Der Derivatemarkt unterstützt dieses Urteil zusätzlich. Das offene Interesse an CME-Futures sank von 16 Milliarden US-Dollar Anfang November auf 10,94 Milliarden US-Dollar, und die Risiken nehmen weiter ab.
Obwohl das gesamte offene Interesse an globalen Futures immer noch 59,24 Milliarden US-Dollar beträgt, entfallen auf CME und BN jeweils 10,9 Milliarden US-Dollar, was eine gleichmäßige Verteilung darstellt, was darauf hindeutet, dass der Markt Risiken auf verschiedene Handelsplätze und Instrumente umverteilt, anstatt pauschal zu verkaufen.
Die wichtigsten Unterstützungsniveaus von Bitcoin
Der Schwerpunkt des Marktes liegt auf den drei wichtigsten Preisunterstützungsniveaus. 82.000 US-Dollar (realer Marktdurchschnitt und ETF-Kosten) sind der entscheidende Punkt dafür, ob die Erholung anhalten kann; 74.500 US-Dollar (Strategiehaltekosten) stellen die Spannung des Marktnarrativs auf die Probe; Sollte die Marke von 70.000 US-Dollar unterschritten werden, könnte dies eine umfassende Baisse-Panik auslösen.
Gleichzeitig ist die aktuelle Marktliquidität ungleichmäßig, was die Auswirkungen von Kapitalströmen in einem angespannten Umfeld verstärken oder abschwächen kann.
Der Schlüssel zur Beurteilung, ob der Markt von der Konsolidierung zur Kapitulation übergeht, liegt in der Unterscheidung zwischen technischen Abflüssen und echten Rückzügen.
Kapitalabflüsse, die mit der Verringerung des Open Interest synchronisiert sind, sind technische Anpassungen; Wenn es zu einem kontinuierlichen Kapitalabfluss in großem Umfang kommt, der die Größe der Vermögenswerte schwächt, und das offene Interesse stabil ist oder zunimmt, ist dies ein Signal für den Aufbau neuer Short-Positionen und den Verkauf von Long-Positionen.
Derzeit ist der Markt eher „schrumpfend“ als „kollabierend“. In Zukunft müssen wir uns auf Veränderungen bei den Absicherungspositionen, die Beständigkeit wichtiger Preisniveaus und die Orderbuchkapazität konzentrieren.