Die Bitcoin-Community warnt: Die Modernisierung der Quantenverteidigung kann fünf bis zehn Jahre dauern
Bitcoin liegt bei einem Höchststand von 88.000 US-Dollar, aber die Bedrohung durch Quantencomputer hat den 5- bis 10-jährigen Upgrade-Zeitplan zu einem neuen Schwerpunkt auf dem Markt gemacht und die Fragilität und Kosten dezentraler Governance offengelegt.
(Vorläufige Zusammenfassung: Fidelity-Analysten: Bitcoin wird 2026 ein „brachliegendes Jahr“ sein, mit einer Unterstützungsspanne von 65.000 bis 75.000 US-Dollar)
(Hintergrundergänzung: Arthur Hayes prognostiziert, dass Bitcoin im Januar seinen Tiefpunkt erreichen wird: Die Federal Reserve wird getarntes QE anwenden, und ich habe All-in 90 % der Vermögenswerte)
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Der Bitcoin-Preis wird bis Ende 2025 beibehalten. Das erste Jahr der Trump-Administration verlief ereignislos, am oberen Ende von 88.000 US-Dollar. Doch hinter dem scheinbar stabilen Markt macht sich eine Angst um die Überlebensstruktur breit – der Schatten der Quantencomputer.
Die Kosten der Dezentralisierung: kollektives Handeln in der zehnten Klasse
Casa-Mitbegründer Jameson Lopp schlug kürzlich vor, dass es 5 bis 10 Jahre dauern könnte, bis Bitcoin vollständig auf einen „Post-Quantum-Ära“-Standard aufgerüstet ist, der Quantenangriffen standhalten kann. Er betonte, dass Bitcoin vor einem typischen kollektiven Aktionsproblem stehe.
„Es würde leicht 5 bis 10 Jahre dauern, detaillierte Änderungen am Protokoll vorzunehmen und eine beispiellose Fondsmigration abzuschließen.“
Mangelnde schnelle Updates der CEO-Anweisungen, jede Änderung in Bitcoin muss die Konsensabstimmung von Minern, Knotenbetreibern und Entwicklern auf der ganzen Welt bestehen. Dieser absichtlich verlangsamte Mechanismus stellt die „demokratischen Kosten“ eines Netzwerks im Wert von Billionen Dollar dar.
Technische Fraktionen sind ruhig und kapitalistische Fraktionen sind besorgt
Technische Kreise haben es nicht eilig, Alarm zu schlagen. Adam Back, CEO von Blockstream, und Samson Mow, CEO von JAN3, haben wiederholt betont, dass aktuelle Quantencomputer nicht einmal „21“ zerlegen können und nicht ausreichen, um die Bitcoin-Verschlüsselungsschicht ins Wanken zu bringen. Sie befürworten umsichtiges Vorgehen und vermeiden die Einführung neuer Schwachstellen im Interesse langfristiger Risiken. Die Kapitalmärkte wirken dagegen nervös. Charles Edwards, Gründer von Capriole Investments, warnte in einem entsprechenden Technologiedebattenbericht, dass ein Rückgang des Vertrauens dazu führen könnte, dass die Preise unter 50.000 US-Dollar fallen, wenn es nicht vor 2028 eine quantenresistente Lösung gibt. Noch größere Sorgen bereitet dem Risikokapitalkreis die Strategie „Jetzt ernten, später entschlüsseln“: Angreifer speichern zunächst verschlüsselte Daten und knacken sie erst nach zehn Jahren, wenn die Quantenhardware ausgereift ist, was bedeutet, dass der lange Upgrade-Zyklus nur sehr wenig Spielraum für Fehler bietet.
25 % der „schlafenden Münzen“ weisen Sicherheitslücken auf
Auch die konkreten Zahlen sind beunruhigend. Derzeit verbleiben etwa 25 % der Bitcoins immer noch in alten P2PK-Adressen, die anfällig für Shor-Algorithmus-Angriffe sind, mit einem kumulierten Marktwert von Hunderten von Milliarden Dollar. Selbst wenn die Community hybride Signaturvorschläge wie BIP-360 vorantreibt, sind diese „schlafenden Bitcoins“ immer noch Quantenbedrohungen ausgesetzt, wenn Währungsinhaber nicht aktiv transferieren. Das Datenvolumen quantenresistenter Signaturen kann 4 bis 32 Mal größer sein als bei aktuellen Lösungen, was bedeutet, dass in Zukunft gleichzeitig die Transaktionsgebühren und Blockgrößen in der Kette zunehmen werden und Netzwerküberlastungen zur Norm werden könnten.
Wetten auf den Quanten-Countdown
Von der Governance-Effizienz bis hin zu physischen Grenzen ist die Quantenmigration von Bitcoin ein Marathon, der Konsens, Geduld und Kapitalkosten auf die Probe stellt. Zehn Jahre sind an der Wall Street und im Silicon Valley fast eine Ewigkeit, aber für dezentrale Systeme ist es ein notwendiger Rhythmus, um die Sicherheit aufrechtzuerhalten. In den nächsten 5 bis 10 Jahren müssen Anleger neben der Beobachtung des Marktes auch darauf achten, ob sich das zugrunde liegende Protokoll erfolgreich weiterentwickelt hat. Nur wenn Bitcoin den Quantenwinter überlebt, kann es weiterhin das Narrativ vom „digitalen Gold“ verteidigen.