Sollten PoS-Einsatzprämien sofort besteuert werden? Die Unzufriedenheit eines US-Paares mit der Einreichung einer IRS-Klage rückt in den Mittelpunkt der Diskussion
Der U.S. Internal Revenue Service (IRS) bekräftigte vor Kurzem im Streit um die Einsatzsteuer seinen Standpunkt, dass Einsatzprämien bei Erhalt besteuert werden sollten, und wies das Argument zurück, dass Einsatzprämien erst nach ihrem Verkauf steuerpflichtig seien, was sich auf die Art und Weise auswirken könnte, wie Kryptowährungsprämien in Zukunft besteuert werden.
(Vorläufige Zusammenfassung: Der Gründer von Hex hat Hunderte Millionen Euro an Steuern hinterzogen und wird von Interpol gesucht. Meine Antwort: Super cool, du kannst mir nichts antun)
(Hintergrundbeilage: Übersicht über asiatische Krypto-Steuerpolitik, welche Länder sind freundlicher?)
Inhalt dieses Artikels
Heute (24.), in seiner Antwort auf die jüngste Klage, die US-Steuerbehörde Service (IRS) bekräftigte seine steuerliche Haltung zu Kryptowährungs-Einsatzprämien und stellte klar, dass Einsatzprämien ein steuerpflichtiges Einkommen darstellen, sobald sie erhalten wurden, und nicht, wenn sie verkauft oder getauscht werden.
Diese Ankündigung könnte die Art und Weise, wie die Vereinigten Staaten in Zukunft verpfändete Vermögenswerte besteuern, verändern.
Die Steuerklage des Ehepaars Jarrett
Laut Bloomberg sind die Protagonisten dieser Klage Joshua und Jessica Jarrettc aus Tennessee. Sie reichten erstmals im Jahr 2021 eine Klage gegen das IRS ein und behaupteten, dass die 8.876 Token, die 2019 durch das Tezos-Netzwerk-Staking erworben wurden, beim Erwerb nicht besteuert werden sollten, sondern als „neues Eigentum“ ähnlich wie Ernten oder Manuskripte betrachtet werden sollten und nur beim Verkauf besteuert würden.
Damals bot der IRS an, 4.000 US-Dollar an Steuern zurückzuerstatten, um den Rechtsstreit beizulegen, aber das Paar lehnte dies ab und versuchte, einen umfassenderen rechtlichen Präzedenzfall zu schaffen. Sie sagten:
„Die Regierung wollte die Position nicht verteidigen, dass die Token, die ich durch das Abstecken geschaffen habe, steuerpflichtiges Einkommen seien. Ich brauchte eine bessere Antwort. Deshalb lehnte ich das Angebot der Regierung ab, mir eine Rückerstattung zu gewähren.“
Im Oktober 2024 reichten die Joshuas eine zweite Klage ein, in der sie eine Rückerstattung von 12.179 US-Dollar an Belohnungssteuern aus dem Abstecken im Jahr 2020 forderten, und forderten das Gericht auf, eine Klage einzureichen Gegen den IRS wurde ein dauerhaftes Verbot der Steuerpolitik für Einsatzprämien erlassen. Sie behaupten, dass steuerpflichtiges Einkommen nur dann entstehen sollte, wenn eine solche „neue Immobilie“ verkauft wird.
USA Internal Revenue Service: Absteckprämien sollten sofort besteuert werden
Angesichts der Ansprüche von Joshua und seiner Frau antwortete die US-Steuerbehörde, dass gemäß den im Jahr 2023 herausgegebenen Richtlinien Blockprämien, die durch Abstecken oder Mining erzielt werden, bei ihrer Erzielung als steuerpflichtiges Einkommen angesehen werden und die Steuerschuld auf ihrem Marktwert basieren soll.
In früheren Gerichtsdokumenten, die am 20. Dezember eingereicht wurden, zitierte das IRS das Revenue Ruling Nr. 2023-14 und betonte, dass die verpfändeten Belohnungen beim Erwerb besteuert werden sollten, und widerlegte damit die Behauptung der Joshuas, dass die verpfändeten Belohnungen „neues Eigentum“ seien und nur beim Verkauf besteuert werden sollten.
Potenzielle Auswirkungen
Dieser Fall hat große Aufmerksamkeit und Diskussion erregt, insbesondere bei Blockchain-Netzwerken, die den Proof-of-Stake-Mechanismus verwenden, was erhebliche Auswirkungen haben kann. Der Fall ist noch anhängig. Wird das Gericht in Zukunft entscheiden, dass Pfandprämien als ähnlich zu anderen Eigentumsformen angesehen werden können und erst bei ihrer Realisierung besteuert werden, oder sollten sie als unmittelbares Einkommen besteuert werden? All dies wird ein wichtiger Wendepunkt in der US-amerikanischen Steuerpolitik für Kryptowährungen sein und verdient unsere anhaltende Aufmerksamkeit.