Bloomberg: Die USA leiten Ermittlungen zu Bitmain ein! Das Ministerium für nationale Sicherheit befürchtet, dass Bitmain-Mining-Maschinen zu Spionagezwecken eingesetzt werden und die Sicherheit des Stromnetzes gefährden.
Laut „Bloomberg“, der sich auf Quellen beruft, hat die US-Regierung eine monatelange Bundesuntersuchung gegen Bitmain, den weltweit größten Hersteller von Bitcoin-Mining-Ausrüstung, eingeleitet. Das Hauptziel besteht darin, zu beurteilen, ob die von Bitmain hergestellten Bitcoin-Mining-Maschinen für Spionage oder Fernsteuerung eingesetzt werden können oder eine potenzielle Bedrohung für kritische US-Infrastruktur wie das Stromnetz darstellen.
(Vorläufige Informationen: Bitmain wird seine erste Fabrik in den Vereinigten Staaten bauen! Als Reaktion auf politische Dividenden und Trumps Zolldruck wird erwartet, dass sie Anfang 2026 in Produktion geht)
(Hintergrundbeilage: US-Einwanderungsbehörde durchsucht Bitcoin-Minen in Texas! Viele Bitmain-Mitarbeiter wurden verhaftet und der Chip-Krieg zwischen China und den Vereinigten Staaten wendet sich an Bergbauunternehmen)
Inhalt dieses Artikels
Laut Bloomberg unter Berufung auf Quellen hat die US-Regierung eine monatelange Bundesuntersuchung gegen Bitmain Technologies Ltd., den weltweit größten Hersteller von Bitcoin-Mining-Ausrüstung, mit dem Codenamen „Operation Red Sunset“ eingeleitet. Diese Untersuchung wird vom US-Heimatschutzministerium (DHS) geleitet. Das Hauptziel besteht darin, zu beurteilen, ob von Bitmain hergestellte Bitcoin-Mining-Maschinen zur Spionage oder Fernsteuerung eingesetzt werden können oder eine potenzielle Bedrohung für die kritische Infrastruktur der USA (z. B. das Stromnetz) darstellen.
Hintergrund der Untersuchung und wichtige Ereignisse
Einfach ausgedrückt war der Auslöser dieser Untersuchung der groß angelegte Einsatz von Bitmain-Mining-Geräten in den Vereinigten Staaten. Bitmain macht seit langem mehr als 80 % des weltweiten Marktes für Bitcoin-Mining-Maschinen aus. Seine Produkte werden häufig in Bitcoin-Minen in den Vereinigten Staaten eingesetzt, von denen sich viele in der Nähe von Militärstützpunkten, Raketensilos oder großen Rechenzentren befinden. Dies hat auf Bundesebene seit langem Besorgnis erregt.
Bereits im Jahr 2023 gab die New York Times bekannt, dass einige Minen, die von chinesischem Kapital betrieben werden und eine große Anzahl von Bitmain-Geräten verwenden, sehr nahe an wichtigen US-Militär- und Infrastruktureinrichtungen liegen, was das Risiko von Informationslecks und Manipulation des Stromsystems birgt. Anschließend, im November 2024, beschlagnahmte der US-Zoll auch Container mit Bitmain, weil an der Lieferkette der sanktionierte Huawei-Chiphersteller Sophgo beteiligt war. Ebenfalls im September dieses Jahres schrieb der republikanische Abgeordnete Zachary Nunn aus Iowa direkt an den Finanzminister und forderte das Komitee für Auslandsinvestitionen (CFIUS) auf, die Expansionspläne von Bitmain und seiner Tochtergesellschaft Cango in den Vereinigten Staaten gründlich zu untersuchen, und warf deren Eigentümerstruktur vor, undurchsichtig zu sein und möglicherweise von ausländischen Regierungen beeinflusst zu werden.
Erwähnenswert ist, dass Bitmain auch 16.000 Mining-Maschinen im Wert von Hunderten Millionen Dollar an das von Trumps Sohn Donald Trump Jr. unterstützte „American Bitcoin“-Unternehmen verkauft hat, was diese Transaktion zu einem Schwerpunkt der Untersuchung macht.
Offizielle Antwort von Bitmain
Bezüglich der Sicherheitsuntersuchung der Vereinigten Staaten beharrt Bitmain jedoch weiterhin auf seiner Unschuld und betont, dass „das Unternehmen sich immer strikt an US-Gesetze gehalten hat und sich nie an Verhaltensweisen beteiligt hat, die der nationalen Sicherheit der USA geschadet haben.“ Das Unternehmen bestreitet strikt, dass seine Bergbaumaschinen über die Möglichkeit verfügen, aus der Ferne herunterzufahren oder zu steuern. Es bezeichnet die entsprechenden Anschuldigungen als „völlig falsch“ und weist darauf hin, dass die Beschlagnahmung von Geräten in der Vergangenheit lediglich eine Routineinspektion durch die Federal Communications Commission (FCC) gewesen sei und keine Probleme festgestellt worden seien.
Bitmain bestritt außerdem, dass es eine Übernahmebeziehung mit Cango unterhält und keine Pläne zum Erwerb von US-Stromanlagen hat.
Die potenziellen Auswirkungen sind weitreichend
Die potenziellen Auswirkungen dieses Falles können jedoch weitreichend sein. Analysten wiesen darauf hin, dass eine weitere Eskalation des Falles Ketteneffekte auf die globale Bitcoin-Mining-Industrie haben könnte: US-Miner werden mit Verzögerungen oder sogar Produktionsausfällen bei der Einfuhr von Ausrüstung konfrontiert sein, was die Mining-Kosten kurzfristig in die Höhe treiben würde; Beschleunigung des Austauschprozesses von in den USA hergestellten Bergbaumaschinen durch andere nicht-chinesische Marken (wie MicroBT, Canaan); die Konfrontation zwischen China und den USA in den Bereichen Kryptowährung und Schlüsseltechnologien weiter verschärfen, ähnlich wie die früheren Beschränkungen für Huawei und TikTok.