Die Ethereum Foundation finanzierte den Gründer von Tornado Cash mit 1,25 Millionen US-Dollar, um dabei zu helfen, die „Kodex-Unschuld“ in der Klage zu verteidigen
Die Ethereum Foundation hat bis zu 1,25 Millionen US-Dollar zur Finanzierung der Klage des Gründers von Tornado Cash, Roman Storm, zugesagt, wobei die Verantwortung der Entwickler sowie Angriffe und Abwehrmaßnahmen gegen die Privatsphäre im Mittelpunkt stehen.
(Vorläufige Zusammenfassung: Der Währungsmischer Tornado Cash hat den Fall perfekt gewonnen! Gericht in Texas: Das US-Finanzministerium kann keine weiteren Sanktionen verhängen)
(Hintergrundergänzung: Die Kontroverse um den Währungsmischer Tornado Cash ist noch nicht vorbei? Coinbase ist wütend: Das US-Finanzministerium hat die Handhabung verschleiert und sich der endgültigen Entscheidung entzogen)
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Die Ethereum Foundation verspricht bis zu 1,25 Millionen US-Dollar zur Finanzierung von Tornado Cash-Mitbegründer Roman Storm. Mit einem Rechtsteam wird erwartet, dass der Ausgang des Falles die Grenzen von Verschlüsselungs-Datenschutztools, Open-Source-Entwicklung und Regulierung beeinflussen wird.
Die Stiftung investiert 1,25 Millionen US-Dollar in Hilfsgelder
Die Ethereum Foundation gab auf ihrer offiziellen Website bekannt. Die Ankündigung bekräftigte die Position der Stiftung:
„Datenschutz ist normal und das Schreiben von Code ist kein Verbrechen.“
Im Jahr 2023 leistete die Stiftung auch dem Tornado Cash-Entwickler Alexey Pertsev Unterstützung in gleicher Höhe.
Schwerpunkt des Prozesses: Ob offener Quellcode ein „Überweisungsgeschäft“ darstellt
Storm wurde wegen nicht lizenzierter Überweisungsgeschäfte, Geldwäsche und Sanktionsverstößen im Rahmen der „Operation Chop Chop“-Operation des US-Justizministeriums angeklagt.
Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums hat Tornado Cash bereits im Jahr 2022 auf die Sanktionsliste gesetzt. Verteidiger argumentierten vor dem Bundesgericht in Manhattan, dass die Staatsanwälte es versäumt hätten, stichhaltige Beweise für die Kommunikation mit FinCEN offenzulegen, und argumentierten, dass der Smart Contract von Tornado Cash nicht der Definition eines Überweisungsgeschäfts entspreche.
Das Berufungsgericht hat zuvor entschieden, dass OFAC seine Befugnisse überschritten hat, weil die Sanktionen auf unveränderliche Verträge und nicht auf Einzelpersonen abzielten. Der Prozess soll am 14. Juli 2025 beginnen.
Die Krypto-Community und die Aufsichtsbehörden äußerten ihre Haltung
Vitalik Buterin hat persönlich rund 170.000 US-Dollar gespendet, und Coin Center, DeFi Education Fund und Blockchain Association reichten ebenfalls Anträge von Freunden des Gerichts ein. Der frühere SEC-Vorsitzende Paul Atkins sagte bei öffentlichen Veranstaltungen, dass Menschen nicht unter die US-Wertpapiergesetze fallen sollten, nur weil sie Code schreiben.
Amicus curiae: Ein Freund des Gerichts, der nicht Partei des Rechtsstreits ist, stellt dem Gericht freiwillig oder auf Anfrage beider Parteien Rechtsdokumente mit relevanten Informationen und rechtlichen Erläuterungen zur Verfügung, um das Verfahren zu unterstützen oder dem Richter ein besseres Verständnis des Falles zu ermöglichen.
Potenzielle Auswirkungen: abschreckende Wirkung oder rechtliche Schranken
Die Rechtsgemeinschaft geht im Allgemeinen davon aus, dass, wenn Storm für schuldig befunden wird,Open-Source-Entwickler in Zukunft möglicherweise strafrechtlich für Codemissbrauch durch Dritte haftbar gemacht werden könnten und Datenschutzvereinbarungen und dezentrale Anwendungen möglicherweise langsamer werden.
Im Gegenteil: Wenn die Staatsanwälte den Fall verlieren, wird dies die Legitimität von Verschlüsselungs-Datenschutzinstrumenten stärken und auch die Grenze für die Sanktionsbefugnis des OFAC ziehen. Die Richtung des Falles wird die Innovationsgeschwindigkeit und die Compliance-Kosten der dezentralen Finanzierung tiefgreifend beeinflussen.